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    Intelligente Kombination Mensch und Maschine – Einbindung einer AWT-Anlage in das Logistiksystem der Universitätsklinik Tübingen

    06.06.19 | 14:45 – 15:15 Uhr

    Veranstaltungsart:
    Kongressvorträge
    Veranstaltungsort:
    Mehrzweckfläche 4, Ebene 0, CCL
    Kategorie:
    Prozessmanagement
    Tipp:

    Unsere Aussteller in der Fachmesse.

    Referent:

    Universitätsklinikum Tübingen
    Herr Markus Feuerbacher

    Dynamed GmbH
    Herr Holger Juckel

    Sprachen:
    Deutsch
    Details:

    Die AWT-Anlage der Universitätsklinik Tübingen ist mit einer Streckenlänge von 2,375 km und ca. 1.100 Transporten pro Tag das zentrale Transportsystem für die Material- und Speisenversorgung. Hierbei erfolgt die Belieferung von mehrgeschossigen Teilgebäuden mit Hilfe von insg. 17 Aufzügen.
    Wird ein per Aufzug beförderter Container auf der Zielebene verspätet abgeholt, so stockt der Betrieb der gesamten Anlage. Rückstau und Verzögerungen der nachfolgenden Container sind die Folge. Da das Personal jedoch bislang nicht am Stationsplatz informiert wurde, sondern hierfür den Weg zum Kopfbahnhof zurücklegen (und die Arbeiten unterbrechen) musste, stellte dieser Übergabepunkt einen neuralgischen Punkt des Versorgungssystems dar.
    Ziel unseres Projektes war es, die vor- und nachgelagerten Prozesse der AWT-Anlage zunächst im Bereich Speisenlogistik für alle Beteiligten – von der Anlieferung bis zum Zielort – durchgängig nachvollziehbar zu gestalten und hierdurch die Pünktlichkeit zu erhöhen.
    Aus 2 mach 1: Die ehem. getrennten Prozesse (Logistiksystem und AWT) wurden zu einem ganzheitlichen und via Tracking nachvollziehbaren Prozess verknüpft. Alle involvierten Mitarbeiter können den Status einer Bestellung in Echtzeit einsehen. Das Personal am Zielort wird informiert, sobald der Wagen den Fußpunkt des Aufzugturmes erreicht hat. Bei Rückstau erhält zudem der Leitstellenbereich eine Meldung.
    Das Projekt befindet sich derzeit in der Pilotphase, Langzeiterfahrungen liegen somit noch nicht vor. Bereits jetzt wird aber deutlich, dass die Versandzeiten und Staumeldungen erheblich reduziert und die Pünktlichkeit deutlich gesteigert wurden. Die Einhaltung der HACCP-Vorgaben ist mit deutlich geringerem Arbeitsaufwand gewährleistet, Irrläufer werden sehr viel schneller identifiziert und korrigiert. Die Belegschaft muss weniger Arbeitsgänge und Verwaltungsaufwand bewältigen, da die Kontrollgänge zur AWT-Anlage entfallen und die gesamte Versandkette automatisch dokumentiert wird.

    Dieser Vortrag ist Teil des Programmblocks "Prozessmanagement" mit dem weiteren Thema:

    Anbindung der verschiedenen IT-Systeme zur Klinikversorgung aus einem Logistik-Center
    Michael Rönsch, Geschäftsbereichsleiter Einkauf & Logistik, Gesundheit Nord gGmbH, Klinikum Bremen-Mitte
    Marcel Dieck, Hellmann Worldwide Logistics SE & Co. KG

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