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    Aufbau eines umfassenden OP-Logistikkonzeptes für den Zentral-OP eines Maximalversorgers

    05.06.19 | 12:30 – 13:00 Uhr

    Veranstaltungsart:
    Kongressvorträge
    Veranstaltungsort:
    Mehrzweckfläche 1, Ebene 0, CCL
    Kategorie:
    OP-Logistik
    Tipp:

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    Referent:

    Stabstelle OP-Management, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München
    Frau Bettina Heckmair

    Sprachen:
    Deutsch
    Details:

    Das Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München hatte sich 2005 für den Neubau eines großen OP-Zentrums am Campus Großhadern entschieden, der im September 2014 in Betrieb genommen wurde. Aus mehreren dezentralen OP-Bereichen sollte ein neuer Zentral-OP mit 32 OP-Sälen auf zwei Ebenen gebildet werden. Seitens des OP-Managements wurde hierfür ein komplett neues, modernes und umfassendes OP-Logistikkonzept entwickelt und seit 2014 schrittweise integriert. Dabei wurden die folgenden Zielvorgaben im Vorfeld definiert: (1) Entlastung der Pflegekräfte von patientenfernen Tätigkeiten durch eine OP-Logistikgruppe, (2) Reduktion von Lagerflächen im OP durch bedarfsgerechte Mengendefinitionen und tägliche Belieferungsintervalle, (3) Reduktion von Kartonagen und Entsorgungsmaterialien und (4) einfache, fallbezogene Materialerfassung und Materialnachschubsteuerung.

    Eine OP-Logistikgruppe wurde aufgebaut. Sie übernimmt Bestellungen, Annahme und Verteilung von Gütern zur Entlastung der Pflege. Um Lagerflächen zu reduzieren, wurde ein Tages- und Fallwagenkonzept umgesetzt. Pro OP steht ein Tageswagen zur Verfügung, der abends aus Modullagern neu bestückt wird. Diese sind analog der Tageswagen sortiert und werden nach Kanban bewirtschaftet. OP-Instrumente werden in der ZSVA gelagert und vom OP als Fallwagen bestellt. Der Anfall von Kartonagen im OP konnte durch den Bau eines Logistikzentrums mit staubarmem Lager gesenkt werden. Dort kann die Öffnung von Originalverpackungen stattfinden und so bedarfsgerechte Liefermengen in Kunststoffkisten erstellt werden. Für eine fallbezogene Materialdokumentation wurde eine Methode entwickelt, die automatisch medizinische Dokumentation, Verbrauchsdaten für das Controlling und die Nachbestellung beinhaltet. Während einer Operation verbrauchte Materialien werden über den Herstellerbarcode gescannt.

    Dieser Vortrag ist Bestandteil des Programmblocks "OP-Logistik" mit den weiteren Themen:

    Ein Scan für alles - patientenbezogene Dokumentation per Barcode
    Herr Marcus Greis, Klinikum Fulda AG

    Der Patientenworkflow, OP / ZSVA Management (Unterschiedlicher Flow aber eine Einheit)
    Herr Marc Andres, Getinge

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