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    Bauplanung II

    17.05.17 | 17:00 – 18:30 Uhr

    Veranstaltungsart:
    Kongressvorträge
    Veranstaltungsort:
    Mehrzweckfläche 4, Ebene 0, CCL
    Kategorie:
    Bauplanung
    Tipp

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    Details:

    17:00 - 17:30
    Städtisches Klinikum München im Veränderungsprozess – Sanierung und Erweiterung am Klinikum Bogenhausen: Chancen für die Logistik
    Dipl. Pflegewirtin (FH) Dagmar Jehle - Leitung Betriebsorganisation Bau & Technik, Städtisches Klinikum München GmbH
    Dipl. Volkswirtin, Dipl. Betriebswirtin (BA) Kathrin Wolf, HWP Planungsgesellschaft mbH

    Aufgabenstellung:
    Tragende Säule des Sanierungskonzeptes der Städtisches Klinikum München GmbH (StKM) ist das neue Medizinkonzept.
    Um effizientere Geschäftsstrukturen zu schaffen, ist beabsichtigt, die medizinischen Leistungen in den Kompetenzzentren Nord (Klinikum Bogenhausen, Klinikum Schwabing) und Süd (Klinikum Neuperlach, Klinikum Harlaching) zu bündeln. In diesem Zusammenhang sollen redundante Fachabteilungen zusammengeführt und die Bettenkapazität reduziert werden, um eine bessere Auslastung an allen Standorten zu erzielen. Auch die logistischen Strukturen sollen angepasst und neue übergeordnete Konzepte eingeführt werden, die insbesondere auf eine verbundweite Zentralisierung der Dienstleistungen abzielen.

    Lösungsansatz/Ergebnisse:
    Anhand einer Machbarkeitsstudie zur baulichen Entwicklung des Verbundes wurde vorab untersucht, wie sich die neuen medizinischen Strukturen für die vier verbleibenden Krankenhäuser optimal umsetzen lassen. Die tatsächliche Umsetzung der Strukturänderungen erfolgt nun im Rahmen von Bauprojekten an den einzelnen Standorten.
    Am Standort Klinikum Bogenhausen, der hier näher betrachtet werden soll, ist hierzu die Errichtung eines Erweiterungsbaus und eine Sanierung und teilweise Neuordnung des Bestandsgebäudes geplant. Dabei können neue zentrale Dienstleistungsbereiche entstehen (u.a. Zentralapotheke, Zentralsterilisation) und bestehende gewachsene Logistikstrukturen optimiert werden.

    Nutzen:
    Im Zuge der Sanierung und Erweiterung des Klinikums Bogenhausen können durch Neuordnung und Flächenzugewinn die bestehenden strukturellen Probleme gelöst und eine zukunftsfähige Gebäudekonfiguration geschaffen werden. Die Anforderungen aus dem Sanierungskonzept lassen sich sowohl für die medizinischen als auch für die Dienstleistungsbereiche umsetzen.
    Die Nutzung der Gebäudestruktur des Bestandsbaues wird optimiert im Sinne einer leistungsfähigen Logistik „trotz Altbau“ und sinnvoll durch neue Flächen ergänzt. Eine deutliche Verbesserung der Verkehrssituation für die Logistik am Standort kann erreicht werden.
    Im Verlauf des Vortrags werden die Ausgangssituation beschrieben, die Projektziele erläutert und der bisherige Planungsverlauf dargestellt. Die besonderen Herausforderungen der Planung als Teil eines laufenden Gesamtsanierungsprozesses werden herausgearbeitet. Ziel ist es, einen interessanten Einblick in die aktuelle Projektarbeit und die bis heute erreichten Ergebnisse zu geben.



    17:30 - 18:00
    Logistikplanung im OP – der Weg von den Anforderungen zu realisierbaren Konzepten
    Dipl.-Kaufmann Thomas Bredehorn - stellv. Abteilungsleiter, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML
    Dipl.-Ing. Architekt Hans-Jürgen Bethge, Evangelisches Krankenhaus Oldenburg

    Aufgabenstellung:
    Das Evangelische Krankenhaus Oldenburg (EVK) entwickelte in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IML ein logistisches Betriebskonzept für ein Neubauvorhaben im OP-Bereich. Im Anschluss an einen ersten architektonischen Entwurf wurden für die Themen Aufwachraum, Holding Area, Richtraum, Umkleide sowie Waren- und Patientenschleuse etc. vom Evangelischen Krankenhaus Oldenburg die logistischen Anforderungen festgelegt.
    Die Präsentation zielt darauf ab, den Kongressteilnehmern die Bedeutung der Erstellung eines Logistikkonzeptes für den OP in einer Bauplanungsphase zu verdeutlichen. Hierzu wird der Fokus auf den wirtschaftlich wichtigen OP-Bereich gelegt.

    Lösungsansatz/Ergebnisse:
    Aus vom EVK bereitgestellten Daten kalkulierte und konzipierte das Fraunhofer IML prozessorientiert, mittels analytischer Methoden und in enger Absprache mit dem Krankenhaus, die daraus resultierenden Betriebskonzepte und deren Flächenanforderungen für den OP Bereich. Die erarbeiteten Projektergebnisse wurden in den weiteren Planungen durch die Architekten berücksichtigt und führten zu Planungsänderungen. Im Nachgang der Planungsänderungen werden derzeitig vom Fraunhofer IML weitere OP-Planungsthemen wieder verifiziert und neue bearbeitet, die auch im Rahmen des Vortrags präsentiert werden. Der Vortrag wird deutlich die Krankenausanforderungen, den Krankenhausnutzen und die wissenschaftliche Herangehensweise herausarbeiten.

    Nutzen:
    Aus der Sicht des Planers (Fraunhofer IML) sollen die praktischen Erfahrungen bei der Entwicklung eines logistischen Betriebskonzeptes im OP dargestellt werden. Zusätzlich soll durch den Vortrag die beiden Sichtweisen und der Weg von geplanten Anforderungen zu entwickelten Betriebskonzepten verdeutlicht werden. Zudem sollen die daraus resultierenden Planungsänderungen vorgestellt und dessen späteren Vorteile in der Inbetriebnahme hervorgehoben werden.
    Der Nutzen eines OP-Logistikkonzeptes für das Krankenhaus besteht darin, dass die bereits in der Planungsphase berücksichtigte Logistikprozesse und -flächen die Grundlage für einen späteren reibungslosen Ablauf darstellen. Durch die frühzeitigen Planungen können spätere kostenintensive Änderungen vermieden werden.



    18:00 - 18:30
    Simulation der Ver- und Entsorgung im Zuge der Umsetzung einer Masterplanung
    Dr. Peter Weuthen - Prokurist, medfacilities GmbH
    Prof. Dr. Hubert Otten, Hochschule Niederrhein

    Aufgabenstellung:
    Im Universitätsklinikum Köln wird der Transport von medizinischem Sachbedarf, Wirtschaftsbedarf, Sterilgut, Speisen etc. über eine AWT-Anlage, welche vom Tochterunternehmen Medfacilities GmbH betrieben wird und als fahrerloses Transportsystem (FTS) ausgeführt ist, realisiert.
    Im Zuge der Masterplanung wurden in den letzten Jahren zusätzliche Gebäude innerhalb der Zentralklinikums neu angebunden. Darüber hinaus sind in den nächsten 5 Jahren weitere neue Gebäude mit einem Bauvolumen von 300.000.000 € geplant.
    Die sich insgesamt ergebenden Veränderungen reichen von einem generell erhöhten, bedarfsstelleninduzierten Transportaufkommen über einen teilweisen Austausch des Fuhrparks bis hin zu einer ebenfalls veränderten Versandsituation im Versorgungszentrum, in dem die Funktion einzelner Ebenen verändert wurde.
    Die Aufgabenstellung bestand hier darin, die sich ergebenden Leistungsanforderungen an die AWT-Anlage zu fixieren und ggf. vorhandene Kapazitätsreserven zu erschließen.

    Lösungsansatz/Ergebnisse:
    Aufgrund der Vernetzung der AWT-Anlage mit einer Vielzahl von Gebäudeteilen war es erforderlich, eine ganzheitliche Betrachtung unter Berücksichtigung aller Quellen und Senken durchzuführen (z.B. verändert die Verlagerung von Transporten in def. Zeitfenstern die Belastung vorgelagerter Übergabestellen oder Kreuzungspunkte sowie die Anzahl verfügbarer Container).
    Deshalb war es wichtig, dass die AWT-Anlage mit allen angeschlossenen bzw. anzuschließenden Gebäuden als Ganzes analysiert und modelliert wurde. Mit Blick auf die Komplexität der Aufgabenstellung wurde eine Simulationssoftware eingesetzt.
    Mit Hilfe der Szenariotechnik wurden schließlich verschiedene, konkrete Untersuchungsfragen (Anschluss eines Neubaus (67.000 m² BGF, 21 OP-Sälen,…), Engstellen im Wegenetz, Ausfall von Aufzügen, zusätzliche Transporte zwischen ZSVA und OP,..) beurteilt (Wartezeiten, Staulängen, Leerfahrtenanteil, Auslastung, …) und Lösungen (def. Transportzeitfenster, Anlagensteuerung,...) aufgezeigt.

    Nutzen:
    Für das Universitätsklinkum haben sich im Projekt folgende Nutzenspotenziale ergeben:

    • Auswirkungen (Stausituationen,…) konkreter Veränderungen (zusätzliche Transporte, Ausfall von Ressourcen, Neuanbindung von Gebäuden/Nutzern,…)
    • Reaktionsmöglichkeiten zur Sicherstellung eines reibungsfreien Anlagenbetriebs zur Ver- und Entsorgung (erforderliche Anzahl von Fahrspuren, Fahrzeugen und Containern, Veränderung von Transportzeitfenstern, erforderliche Anzahl von Be- und Entladeplätzen an Quellen und Senken, Veränderung der Anlagensteuerung, …)

    Vorträge

    - Städtisches Klinikum München im Veränderungsprozess – Sanierung und Erweiterung am Klinikum Bogenhausen: Chancen für die Logistik

    - Logistikplanung im OP – der Weg von den Anforderungen zu realisierbaren Konzepten

    - Simulation der Ver- und Entsorgung im Zuge der Umsetzung einer Masterplanung

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