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    Ganzheitliches Beschaffungsmanagement

    17.05.17 | 14:30 – 16:00 Uhr

    Veranstaltungsart:
    Kongressvorträge
    Veranstaltungsort:
    Mehrzweckfläche 4, Ebene 0, CCL
    Kategorie:
    Ganzheitliches Beschaffungsmanagement
    Tipp

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    Details:

    14:30 - 15:00
    Sicherstellung der Produktverfügbarkeit im Krankenhaus durch Implementierung von sich selbst steuernden Konsignationslägern in der Bestandsverantwortung eines Logistikdienstleisters
    Carina Haverstreng - Niederlassungsleiterin, Fiege Healthcare Logistics GmbH

    Aufgabenstellung:
    Gemeinsam mit einem Kunden aus der Medizintechnik-Branche setzte FIEGE dieses Projekt um, bei dem das Know How aus der Kankenhauslogisik und der Herstellerlogistik intelligent kombiniert wurde.
    Diese gemeinsamen Ziele standen im Fokus:

    • der Service an die Krankenhäuser sollte erhöht werden
    • für das Krankenhaus sollte dabei weniger Arbeit anfallen
    • die Kosten der Supply Chain sollten reduziert werden, um so den Krankenhäusern das Produkt künftig zu reduzierten Kosten bereitstellen zu können
    • der Prozess sollte so standardisiert werden, dass er entsprechend schnell in andere Länder ausgerollt werden kann
    • die Flexibilität muss bei allem Standard erhalten bleiben - wenn sich eine Anforderung eines Krankenhauses ändert, muss diese schnell umsetzbar sein

    Lösungsansatz / Ergebnisse:
    1. Die Verfügbarkeit der Produkte im Krankenhaus wird nun durch ein VMI (Vendor Managed Inventory) sichergestellt, bei dem der Bestellprozess nun im Push statt im Pull Prinzip gesteuert wird. Dabei steuert ein Algorithmus in der IT zu welchem Zeitpunkt das Krankenhaus wieder angefahren werden sollte, um Verfügbarkeit zu gewährleisten und zeitgleich kostenoptimal anzuliefern.

    2. Dazu wurde eine tiefgehende IT Integration aufgebaut, die darüber hinaus schnelle Reaktion auf geänderte Anforderungen (Änderungen Mindestmengen oder Zustellzeiten) ermöglicht.

    3. Mehrere Hubs je Region stellen eine zeitnahe Versorgung der Einrichtungen sicher.

    4. Es wurde auf ein höchstes Maß an Transparenz Wert gelegt, sodass neben den Einrichtungen auch Fahrer als mobile Läger eingesetzt werden können und damit eine kurzfristige und kostengünstige Reaktion auf Bestellanforderungen erfolgen kann.

    Nutzen:
    Der messbare Erfolg lässt sich wie folgt zusammenfassen:

    • die Anzahl der Anfahrten konnte um 25% gesenkt werden durch die Einführung des Vendor Managed Inventories
    • die Anzahl der Notfalllieferungen wurde dadurch um 33% gesenkt
    • der wahrgenommene Service bei den Krankenhäusern ist deutlich gestiegen, durch die stetige Verfügbarkeit von Produkten
    • es kommt zu weniger Ausschuss, durch die regelmäßige Überprüfung der Konsignationsläger
    • die Kosten für das Krankenhaus haben sich reduziert



    15:00 - 15:30
    Das UDI-System liefert Produktstammdaten frei Klinik
    Dr. Harald Oehlmann - Leiter UDI-Support Europe, European Health Industry Council – EHIBCC-D

    Aufgabenstellung:
    Die Klinik benötigt rückverfolgbare und elektronisch identifizierbare Medizinprodukte und dazu die Stammdaten. Diese werden mit dem Projekt "UDI" (Unique Device Identification) geliefert. Im weltweiten Projekt hat die USA mit UDI bereits 2014 begonnen, die positiven Auswirkungen greifen international. Europa ist am Zug, UDI ist in die neue MDR- und In-Vitro-Verordnung eingebunden.
    Die Aufgabe für die Kliniken ist es nun, die Potentiale zu nutzen, um sowohl die Prozesssicherheit rund um Patient und Medizinprodukt zu erhöhen, als auch das Stammdatenmanagement für Beschaffung und Controlling zu optimieren.

    Lösungsansatz/Ergebnisse:
    UDI gibt vor, wie Medizin- und IVD-Produkte eindeutig zu markieren und die Stammdaten dazu zu veröffentlichen sind. Die Markierung ist als Barcode, 2D auszuführen, RFID ist möglich. Darin sind genau die Daten enthalten, die für eindeutige Produktsteuerung, Dokumentation und Rückverfolgung benötigt werden. Das umfassende Stammdatenblatt wird zu jedem Produkt nach harmonisierten Vorgaben offen gelegt. In der UDI-Datenbank registrierte Produkte können durch die Klinik (auch durch den Patient) bereits heute per Internet eingesehen werden. Unter Zugriff auf die „Global UDI Data Base“ wird nicht nur der automatische „Look-up“ nach Scannen eines UDI-konformen Produktes demonstriert, sondern auch der Download aller registrierten Stammdatenblätter. Der Stand der Technik lässt dies zu.

    Nutzen:
    UDI ist für Erhöhung der Prozesssicherheit, für die Gewährleistung der Rückverfolgbarkeit, in der Summe für die Patientensicherheit vorgesehen. Allerdings kann die Klinik alle Facetten von UDI für Optimierung und Rationalisierung nutzen, denn Barcodes vermeiden Fehler und beschleunigen Abläufe, harmonisierte Stammdaten vereinfachen das Procurement.
    Die Klinik kann sich bei der Produktwahl auf die gesetzlichen Vorgaben berufen, um den Implementierungsprozess bis hin zu 100% Barcode und harmonisierten Stammdaten voranzutreiben. Um dies selbst vor den gesetzlichen Terminen durchzusetzen, reicht die Vorgabe „UDI-konform“.
    Die Ergebnisse sind bereits heute am Anstieg der eindeutigen UDI-konformen Produktmarkierungen per Barcode festzustellen.



    15:30 - 16:00
    EDI im Krankenhaus St. Josef in Schweinfurt – digitale Vernetzung zwischen Kunde, Lieferant und Bestelldienstleister
    Erwin Göbel - Leiter Verwaltung und Organisationsentwicklung, Krankenhaus St. Josef, Schweinfurt

    Aufgabenstellung:
    EDI im Krankenhaus – Krankenhaus 4.0
    Digitalisierung des Einkaufsprozesses im Krankenhaus zwischen Klinik und Lieferant mit vollständiger Integration des Einkaufsverbundes und Bestelldienstleisters unter fachlicher Betreuung der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt.

    Lösungsansatz/Ergebnisse:
    Einführung von:

    • digitalem Bestelldatenaustausch
    • digitalem Artikelstammdatenaustausch
    • online digitale Preisaktualisierung
    • digitaler Kommissionierung und Bestückung
    • integrierten Konsignationslägern
    • patientenbezogener Buchung von Entnahmen v.a. im OP
    • Bereitstellung der Daten z.B. für Endoprothesenregister
    • elektronischem Rechnungsdatenaustausch

    Nutzen:

    • exakte Bestandsführung in Echtzeit
    • optimale Lagerbestände und Losgrößen
    • reibungsloser Bestellablauf
    • optimierte Prozesse ohne Rückfragen
    • QS und QM-gerechte Dokumentation
    • kurze Wiederbeschaffungszeiten
    • Integration einer zweiten Klinik des selben Trägers
    • Abbau von Medienbrüchen durch einen papierlosen Einkaufsprozess
    • automatisierter Konditionsabgleich der Rechnungspreise mit den Verbundspreisen zum Aufzeigen von Differenzen
    • verbessertes Reporting auf Basis der Rechnungsdaten
    • höhere Transparenz für den Einkauf führt zur Optimierung der Beschaffungs- und Prozesskosten

    Vorträge

    - Sicherstellung der Produktverfügbarkeit im Krankenhaus durch Implementierung von sich selbst steuernden Konsignationslägern in der Bestandsverantwortung eines Logistikdienstleisters

    - Das UDI-System liefert Produktstammdaten frei Klinik

    - EDI im Krankenhaus St. Josef in Schweinfurt – digitale Vernetzung zwischen Kunde, Lieferant und Bestelldienstleister

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