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    Prozessmanagement I

    17.05.17 | 11:30 – 13:00 Uhr

    Veranstaltungsart:
    Kongressvorträge
    Veranstaltungsort:
    Saal 2, Ebene +1, CCL
    Kategorie:
    Prozessmanagement
    Details:

    11:30 - 12:00
    Serviceroboter in Kliniken und Krankenhäusern: Der intelligente Pflegewagen Casero 4
    Peter Ossendorf - Vertriebs- und Marketingleiter, MLR System GmbH

    Aufgabenstellung:
    In der stationären Pflege werden Pflegewagen bisher nur manuell mitgeführt. Das manuelle Mitführen hat den Nachteil, dass sie oft unzureichend bestückt sind und das Holen fehlender Gegenstände zu Zeitverlusten führt. Bei Notfällen steht der Wagen meist woanders und muss erst herbeigeholt werden. Nachteilig für das Personal sind ferner die weiten Laufwege auf den Stationen.

    Lösungsansatz/Ergebnisse:
    Der intelligente Pflegewagen unterstützt Pflegekräfte, in dem er Pflegeutensilien automatisch bereitstellt. Er fährt autonom zum Einsatzort oder folgt dem Pflegepersonal während der Arbeit. Neben der Bereitstellung des Materials dokumentiert er den Verbrauch entsprechend der gesetzlichen Vorschriften. Die Dokumentation der durchgeführten Pflegetätigkeiten erfolgt ebenfalls direkt vor Ort am Bildschirm des Pflegewagens. Die Bestückung der Wagen erfolgt über ein automatisiertes Zentrallager. Lagerbestände werden elektronisch überwacht und bei Bedarf nachbestellt. Die Steuerung des Wagens erfolgt über ein Smartphone oder den integrierten Touchscreen.

    Nutzen:
    - Entlastung des Pflegepersonals bei Routinetätigkeiten
    - Verkürzung von Wegezeiten, weniger Laufwege
    - Unterstützung bei Dokumentationspflichten
    - Mehr Zeit für die eigentliche Pflegearbeit
    - Attraktivere Arbeitsbedingungen für das Pflegepersonal



    12:00 - 12:30
    Warum eine konsequente AutoID-Strategie für die Großklinikorganisation entscheidend ist
    Dr. Björn Kabisch - Leiter administrative Systeme Forschung und Lehre, Universitätsklinikum Jena

    Aufgabenstellung:
    Sicherheit und Effizienz der Prozesse in der Klinik verlangen eine bereichsübergreifende Betrachtung der Datenerfassung. Ortsangaben, Identifikationsnummer und andere Autoidentifikationsmerkmale müssen klinikweit und gegebenenfalls weltweit eindeutig interpretierbar sein. Dazu bedarf es einer konsistenten AutoID-Strategie, die flexibel genug ist, den Anforderungen der vielfältigen Subsysteme gerecht zu werden ohne auf starke Standardisierung und weltweite Eindeutigkeit zu verzichten.

    Lösungsansatz/Ergebnisse:
    Vorgestellt wird die AutoID-Strategie des Universitätsklinikums Jena mit der die Klinik seit 2012 nach und nach alle Prozesse auf eine interoperables AutoID Konzept nach ASC ISO 15418 Standard bringt. Anhand einer Reihe von sehr unterschiedlichen praktischen Beispielen, die von der Lagerplatzidentifikation im Zentrallager bis zur Datamatrix-Kodierung von Patientenarmbändern reichen, werden Lösungsansätze vorgestellt und Erfahrungen aus der Praxis vermittelt. Zusätzlich wird auch auf aktuelle Entwicklungen bezüglich der neuen Gesetzesvorgaben für UDI und die neue Pharmanummer PPN eingegangen.

    Nutzen:
    Ein interoperables ID Konzept nach ASC ISO 15418 Standard bietet ein großes Potential an sektorenübergreifenden Prozessoptimierungen, reduziert die Fehleranfälligkeit der automatischen Identifikation und reduziert nicht zuletzt den IT Aufwand erheblich. Durch eine auf starken internationalen Standards basierende, klinikumsweit einheitliche ID Konzeption wird die Interoperabilität von Subsystemen von der Beschaffung, über die Einbindung durch Schnittstellen bis zur übergreifenden Auswertung in der klinikumsweiten BI ermöglicht.



    12:30 - 13:00
    AWT-Anlagen als krankenhausinterne Spedition verstehen, kundenorientiert führen und optimieren
    Denny Domin - Consultant, Hospital Partners AG

    Aufgabenstellung:
    Wieso sollte man AWT-Anlagen als eine abgewandelte Art einer Spedition verstehen? Um diese These nachvollziehen zu können, muss vorerst die Spedition in ihrer klassischen Definition beleuchtet werden. Laut Definition ist die Spedition für den Transport von Gütern zuständig. Den Auftrag zum Transport generiert sie jedoch nicht selbst, sondern erhält ihn von dem Versender der Güter. Die Hauptaufgabe laut Literatur ist also die Planung, Organisation und Steuerung des Güterflusses. Weitere daraus resultierende Aufgaben sind die Planung, Organisation und Steuerung des damit verbundenen Informationsflusses sowie das Retouren- und Störungsmanagement.

    Lösungsansatz/Ergebnisse:
    Was ist also ein naheliegender Lösungsansatz für die beschriebenen Optimierungspotentiale des IST-Zustandes? Die Erweiterung der Ressource. Aber auch durch die Erweiterung des bisherigen Streckennetzes und Erhöhung der Fahrzeuganzahl oder Container wird das kausale Problem nicht gelöst. Durch die Erweiterung der Ressource ohne eine koordinierte Ressourcenzuteilung und Betrachtung von Durchsätzen ist die Gefahr von Staubildungen und Überlastung des Systems ein sehr hohes Risiko. Das System fällt also durch einen unverbindlichen und unorganisierten Transportprozess in sich zusammen. Es muss somit neben der zielgerichteten Anzahl von technischer Ressource auch eine verbindliche Organisation der Transportdurchführung, sowie ein funktionierender Informationsfluss vorliegen.

    Nutzen:
    Betrachtet man mit diesem Erkenntnisstand nochmals die eingangs erwähnten Aufgaben einer Spedition wird deutlich, dass diese den erforderlichen Aufgaben einer AWT-Anlagenführung abgewandelt gleichgesetzt werden können und die AWT-Anlage als krankenhausinterne Spedition betrachtet werden kann.

    Vorträge

    - Serviceroboter in Kliniken und Krankenhäusern: Der intelligente Pflegewagen Casero 4

    - Warum eine konsequente AutoID-Strategie für die Großklinikorganisation entscheidend ist

    - AWT-Anlagen als krankenhausinterne Spedition verstehen, kundenorientiert führen und optimieren

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