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27.05.2021 med-logistica

Innovationspreis für Künstliche Intelligenz

Das Universitätsspital Zürich (USZ) und die Prognosix AG wurden in diesem Jahr mit dem Leipziger Innovationspreis für Krankenhauslogistik ausgezeichnet. Das eingereichte Projekt nutzt Künstliche Intelligenz (KI) zur Optimierung der Lagersortimente und der Beschaffung.

Die Zielstellung hinter dem Projekt ist es, die Versorgung mit kritischen Gütern sicherzustellen. Hierzu zählen unter anderem Beatmungsschläuche, Desinfektionsmittel oder Medikamente. Bereits vor der Pandemie sei mit dem Projekt begonnen wurden, berichtet das USZ. Dazu wurden die Sortimente, die bis zu 1.000 Artikel beinhalten, der 140 dezentralen Stationslager des Spitals durch selbstlernende Algorithmen überprüft. Diese analysieren die Bestelldaten der entsprechenden Stationen und eruieren, welche Artikel von welcher Station viel und welche praktisch nie bestellt werden.

Im Zuge der Covid-19-Pandemie habe der Bereich Supply Chain Management den Fokus daraufgelegt, die Prognosen in Bezug auf den Bedarf nach kritischen Artikeln und deren Verfügbarkeit zu verbessern und so Engpässe möglichst früh zu erkennen. Algorithmen dienen hier ebenfalls dazu Daten auszuwerten und Bedarfsmuster zu erkennen.

Das Ziel sei „die digitale mit der physischen Welt zu verknüpfen“, berichtete Projektleiter Christian Schläpfer vom USZ, der das ausgezeichnete Projekt gemeinsam mit Florentina Pichler, Qualitätsmanagement-Beauftrage SCM am USZ, sowie Prognosix-Geschäftsführer Dr. Peter Kauf vorstellte. Während der Covid-19-Pandemie sei es „unbezahlbar“ gewesen, mit dem Tool die Versorgungssicherheit in einem so großen Spital zu gewährleisten. Das Projekt habe dabei unterstützt, „unsere Intelligenz zu erweitern“, wie Schläpfer ergänzte.

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UniversitätsSpital Zürich
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