11. und 12. Mai 2022 med.Logistica

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21.05.2021 med-logistica

Vorsprung durch intelligente Logistik

Die med.Logistica DIGITAL zeigte das große Bedürfnis der Branche nach Erfahrungsaustausch in der Zeiten der Covid-19-Pandemie: Rund 280 Teilnehmende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz schalteten sich online. Knapp 80 Prozent arbeiten in Gesundheitseinrichtungen. Die virtuelle Sonderausgabe stellte zudem eindrucksvoll unter Beweis, dass Künstliche Intelligenz in der Krankenhauslogistik angekommen ist.

„Die digitale Sonderausgabe der med.Logistica hat den Nerv der Branche getroffen und mit 280 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum unsere Erwartungen mehr als erfüllt“, lautet das Fazit von Ronald Beyer, Projektdirektor der med.Logistica. „Das große Interesse der Community an der Online-Konferenz sowie die hohe Frequenz der Fragen im parallelen Chat und während der speziellen Question-and-Answer-Sessions bewiesen das Bedürfnis nach Wissenstransfer inmitten der Corona-Pandemie.“

Leipziger Innovationspreis für Krankenhauslogistik für KI-Projekt

„Künstliche Intelligenz ist in der Krankenhauslogistik nicht nur angekommen, sondern adressiert ein hohes Innovationspotenzial“, unterstrich Prof. Dr.-Ing. Hubert Otten, u.a. Professor für Technische Systeme, Betriebsorganisation und Logistik im Gesundheitswesen an der Hochschule Niederrhein, in seiner Laudatio für die Preisträger des 3. Leipziger Innovationspreises für Krankenhauslogistik. Das Projekt „Künstliche Intelligenz für Beschaffung und Sortimentsoptimierung im Krankenhaus“ des Universitätsspitals Zürich (USZ) und der Prognosix AG, ausgewählt von einer zehnköpfigen Jury aus Vertretern des Gesundheitswesens und der Wirtschaft, sei „absolut überzeugend“.

Hoch interessante Best Practices aus Göppingen und Tübingen

Die Digitalisierung machten sich auch die ALB FILS KLINIKEN in Göppingen und das Universitätsklinikum Tübingen zu nutze. Göppingen setzte sich zum Ziel das Zentrallager für Medizingüter zu digitalisieren. Im ersten Schritt wurde dabei der Wareneingang papierlos gestaltet. Tübingen verfolgt das Projekt, den OP-Versorgungsprozess digital und damit zukunftssicher zu gestalten. Dafür werden unter anderem eine einheitliche Steuerung und die Vernetzung von vorhandenen IT-Systemen & Prozessen in den Bereichen OP, AEMP und Materialwirtschaft implementiert.

Logistik mit hoher Relevanz im Gesundheitswesen

„Wer den Begriff ‚Logistik‘ im Gesundheitswesen allein auf den Zu- sowie Abfluss von Waren und deren Lagerung reduziert, übersieht die enorme Relevanz der Logistik in Bezug auf eine adäquate Verteilung von stationär zu versorgenden Patienten auf die Krankenhäuser einer Region“, hob Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden und 1. Vorstandsvorsitzender des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands (VUD), in einem Statement zur med.Logistica DIGITAL hervor.

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