Kongressvortrag

Nachhaltigkeit | Krankenhaus trifft Klimaschutz - KLIKgreen - ein nachhaltiges Projekt zur Reduktion an Treibhausgasen im Gesundheitswesen

Beschreibung

Aufgabenstellung

Krankenhäuser und Reha-Kliniken sind ressourcenintensive Großverbraucher und können gleichzeitig einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Durch das Projekt KLIK green erhalten 250 Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen die Möglichkeit, sich aktiv für den Klimaschutz zu engagieren. Dies spart Energie, Material, Ressourcen und senkt die Betriebskosten der beteiligten Kliniken. Im Projekt werden beschäftigte Fachkräfte zu Klimamanager*innen qualifiziert, um konkrete Klimaschutzziele für die Einrichtungen festzulegen, Maßnahmen zu planen und umzusetzen. Das Projekt fördert weiterhin den Austausch unter den Klimamanager*innen verschiedener Einrichtungen und unterstützt Kliniken bei der Beantragung von Fördermitteln zur Finanzierung von Maßnahmen. Damit können nicht nur geringinvestive Aktivitäten sondern auch Investitionen ermöglicht werden. Weiter umfasst das thematische Spektrum auch Bereiche wie Beschaffung, IT, Mobilität, Speisenversorgung oder den Verbrauch von Produkten.

Lösungsansatz / Ergebnisse

Durch die Teilnahme am Projekt KLIK green werden Einsparungen im Bereich Energie, Beschaffung, IT, Mobilität, Abfallvermeidung und Speisenversorgung ermöglicht. Allein durch Energieeinsparungen können Kliniken die betrieblichen Energiekosten um bis zu zehn Prozent reduzieren. Neben ihrem Beitrag für den Klimaschutz entlasten die Einrichtungen somit auch das eigene Budget. Weiterhin bietet KLIK green Hilfestellungen bei der Recherche und Beantragung von Fördermitteln zur Finanzierung von Maßnahmen.

Nutzen

Ziel von KLIK green ist es, innerhalb der Projektlaufzeit mindestens 100.000 Tonnen CO2 einzusparen. Dies erfolgt durch eine bundesweite Zusammenarbeit zwischen Universitätsklinikum Jena, Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen e. V. und BUND e.V. Berlin und ca. 250 Einrichtungen des Gesundheitsdienst.

Referent:innen:

Dr. Marc Hoffmann
Universitätsklinikum Jena