Kongressvortrag

Patientenlogistik | Strukturierung und Zentralisierung des elektiven Aufnahmebereiches

Beschreibung

Aufgabenstellung

Der Aufnahmeprozess aller elektiven Patienten soll unter Berücksichtigung abteilungsspezifischen Besonderheiten einheitlich strukturiert werden. Hierbei sollten vorhandene Ressourcen effektiv und effizient eingesetzt werden. Eine räumliche Neustrukturierung des Aufnahmezentrums soll die Prozesse unterstützen und patientenfreundlich wirken.

Lösungsansatz / Ergebnisse

Durch Prozessbeobachtungen konnte der Gesamtprozess neu strukturiert werden. Es wurden einzelne Prozessbausteine identifiziert und vereinheitlicht. Kapazitäten wurden in Absprache mit den Abteilungen neu definiert und zeitlich kompakter gestrafft. Das Personalkonzept wurde entsprechend angepasst, so dass es feste Ansprechpartner innerhalb des Aufnahmeprozesses gibt. Patientenkoordinatoren fungieren als Ansprechpartner für Zuweiser/ Patienten und sorgen für eine optimale Auslastung der vorhandenen Kapazitäten (OP-Planung, Bettenplanung etc)

Die neuen Räumlichkeiten des Aufnahmezentrums folgen den Prozessen, verkürzen Patientenwege und tragen durch eine einladende Atmosphäre der Patientenzufriedenheit bei. Ausserdem werden durch sinnvolle Anordnung der Arbeitsplätze Synergieeffekte genutzt (schnelle Kommunikation, verkürzte Wartezeiten für Patienten).

Nutzen

wirtschaftlicher Nutzen: effiziente und effektive Personalplanung, gleichmäßige und optimale Ausnutzung der vorhandenen Kapazitäten,

Patientennutzen: klare Ansprechpartner, klar strukturierte Prozesse und Räumlichkeiten, verkürzte Verweildauern

Qualität/Patientensicherheit: einheitliche Prozessstrukturen, schnelle flexible Reaktion durch Zentralisierung (z.B Covid)

Referent:innen:

Carmen Zimmermann
Marienhaus Klinikum Mainz