BASIC LINE

BASIC LINE: Unit Dose | roll-out der unit-dose-Versorgung: Wie eine wirtschaftliche Gestaltung erreicht werden kann

Beschreibung

Aufgabenstellung

Das Mediaktionsfehler in den bundesdeutschen Kliniken passieren ist bekannt. Und das hierdurch eine relevante Anzahl von Patienten zu Tode kommen auch. Obwohl eine patientenbezogene unit-dose -Versorgung Medikationsfehler erheblich senkt, hat sich diese Form in der Arzneimittellogistik bisher nicht durchgesetzt. Obwohl bewährt, im Ausland vielfach eingesetzt, kommt sie in Deutschland nicht richtig voran. Einen Schub mag jetzt der KHZF auslösen und das ist der richtige Weg: Denn erst etwa 4% aller Patienten werden in den Kliniken über diese Versorgungsform sicherer versorgt. Woran liegt dies, was sind die Ursachen ?

Lösungsansatz

Die technische und pharmazeutische Komplexität dieser Lösung ist es sicher nicht. Der Prozess in der Apotheke auf diese Versorgungsform stellt eine Herausforderung dar - die leistbar ist. Das beweisen die bisherigen Installationen und Anwendungen. Die Automaten der internationalen Anbieter sind über die Jahre weiterentwickelt worden, die Bedienung und Prozesse sind einfacher geworden. Es mangelt auch nicht an dem Willen der Apotheker und Klinikleitung zum Einsatz dieser Arzneimittellogistik. Und auch die Gesundheitspolitik hat sich auf eine Ausweitung im AMTS-Aktionsplan verschrieben. Was allenthalben der Fall ist: Die unit-dose Versorgung ist mikroökonomisch teurer als die heute üblichen Logistikformen. Und für eine teurere Lösung fehlt den Kliniken die Refinanzierung. Um was geht es: Was kostet ein Prozesss in der unit dose-Versorgung, was kostet der herkömmliche Prozess ? Wie können Lösungen für die Kliniken aussehen ?

Nutzen

Der Beitrag stellt die Möglichkeiten einer effizienteren und sichereren Arzneimittelversorgung der Patienten dar und zeigt die ökonomischen Rahmenbedingungen der unit-dose-Arzneimittelversorgung auf.

Referent:innen:

Rainer W. Werther
antares-apotheke Pharma Service Thomas Hintz e.K.