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    Pilotierung Bekleidungsraum als automatisationsunterstützte Dienstbekleidungsausgabe

    Konzeption unter Einbeziehung von Lean Management Ansätzen (Simulation am Computer und real)

    06.06.19 | 12:30 – 13:00 Uhr

    Veranstaltungsart:
    Kongressvorträge
    Veranstaltungsort:
    Saal 3, Ebene +1, CCL
    Kategorie:
    Textillogistik
    Tipp:

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    Referent:

    LKH-Univ. Klinikum Graz
    Herr Michael Kazianschütz

    process design consultants (pdc)
    Herr Martin Micheli

    Sprachen:
    Deutsch
    Details:

    Das LKH Univ. Klinikum Graz plant für die nähere Zukunft eine Umstellung von personalisierter Dienstbekleidung auf Poolwäsche (entpersonalisiert) und will in diesem Zusammenhang auch das Thema der automatisationsunterstützten Ausgabe und Rückgabe der Dienstbekleidung neu definieren. Aus diesem Grund wurde für die Dienstbekleidung ein RFID-gestütztes, technisch gelöstes Ausgabeunterstützungssystem für gefaltete Dienstbekleidung ausgeschrieben. Für die Ausgabe der Bekleidungsteile an die Mitarbeiter sind folgende Varianten vorgesehen:

    • 1. Bekleidungsraum: Die Dienstbekleidung wird in einem Raum gelagert, welchen die Mitarbeiter über Schleusen betreten bzw. verlassen können.
    • 2. Ausgabeschränke: Die Dienstbekleidung wird in gesicherten Schränken gelagert und von den Mitarbeitern nach erfolgter Identifizierung entnommen.

    Die Rückgabe der mit RFID getagten Bekleidungsteile erfolgt über große und kleine Rückgabeeinheiten.
    Auf Basis der Verteilung des Personalaufkommens im Bekleidungsraum im Tagesverlauf wurde eine Computersimulation durchgeführt, um die Anzahl der erforderlichen Ein- und Ausgangsschleusen rechnerisch zu ermitteln. Im Vorfeld der Ausschreibung wurden (u.a. basierend auf den Ergebnissen der Computersimulation) die Prozessvarianten, erforderlichen Kapazitäten (Personal- und Materialwege, Verortung der Schleusen und Regale, etc.) im Rahmen einer echten Simulation mit rund 40 Personen überprüft und die gewonnen Erkenntnisse für das weitere Projekt herangezogen. Für die Simulation wurde der Bekleidungsraum zentimetergenau in der Prozesswerkstatt des LKH-Univ. Klinikum Graz nachgebaut. Die bei der Simulation erhaltenen Erkenntnisse flossen direkt in die Konzeption und Umsetzung mit ein.

    Nutzen:

    • Einsatz von entpersonalisierte Dienstbekleidung (Poolwäsche) und daraus resultierender ökonomischer Benefits
    • Zuordnung der Wäsche zur Person
    • Teilereduktion
    • Teilereduktion im Vergleich zu persona

    Dieser Vortrag ist Teil des Programmblocks "Textillogistik" mit den weiteren Themen:

    Textilmanagement – Raumlösungen und smart cabinets
    Ralf Vogelsang, deister electronic GmbH
    Peter Hübner, Service Plus Lüneburg GmbH

    Dezentrale / Zentrale Wäscheausgabesysteme für Unikliniken und Krankenhäuser
    Volker Rattmann, KEMAS GmbH
    Stephan Richtzenhain, Sitex-Textile Dienstleistungen Simeonsbetriebe GmbH

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