10.09.2026 med-logistica

med.Logistica 2027 erweitert Fokus auf Prozessoptimierung in der stationären und ambulanten Versorgung

Die med.Logistica entwickelt ihr Konzept weiter: Der internationale Kongress und die begleitende Fachmesse richten sich künftig noch stärker entlang der gesamten Versorgungskette aus – von Krankenhäusern über Medizinische Versorgungszentren, ambulante OP-Zentren und Tageskliniken bis hin zu weiteren ambulanten Strukturen.

Vom 2. bis 3. Juni 2027 rückt die med.Logistica in Leipzig die ganzheitliche Prozessoptimierung in der Gesundheitsversorgung in den Fokus. Damit reagiert sie auf eine Entwicklung, die den Gesundheitsmarkt zunehmend prägt. Stationäre und ambulante Versorgung wachsen enger zusammen, Leistungen verlagern sich in neue Strukturen, Schnittstellen werden komplexer. Gleichzeitig stehen Einrichtungen unter hohem Kosten- und Personaldruck. Effiziente Logistik, verlässliche Material-, Personen- und Datenflüsse sowie smarte Prozesslösungen werden damit zu zentralen Voraussetzungen für eine leistungsfähige, wirtschaftliche und patientenorientierte Versorgung.

Seit mehr als 15 Jahren liegt der Fokus der med.Logistica auf der Prozessoptimierung im Krankenhaus – von Einkauf und Logistik über Material-, Personen- und Datenflüsse bis hin zur Entsorgung. Mit der kommenden Ausgabe erweitert die Veranstaltung diesen Ansatz konsequent weiter, denn Versorgungsprozesse enden nicht an der Krankenhaustür, sondern müssen ganzheitlich gedacht und über Sektorengrenzen hinweg organisiert werden.

„Mit der Weiterentwicklung der med.Logistica stärken wir eine Plattform, die relevante Zukunftsthemen der Gesundheitslogistik zusammenführt. Unser Ziel ist es, den Austausch in der Branche weiter zu fördern, innovative Lösungen sichtbar zu machen und gemeinsam Impulse für leistungsfähige, nachhaltige und zukunftssichere Prozesse im Gesundheitswesen zu setzen,“ sagt Philipp Schneider, Projektdirektor der med.Logistica.

Als Kombination aus Kongress und Fachmesse bringt die med.Logistica Entscheider, Anwender und Experten zusammen, um aktuelle Herausforderungen der Gesundheitslogistik zu diskutieren, Erfahrungen aus der Praxis zu teilen und konkrete Lösungen sichtbar zu machen. Im Mittelpunkt stehen smarte, wirtschaftliche und patientenorientierte Prozesse in der stationären und ambulanten Versorgung.

Sonderschau Ambulantisierung geplant

Partner aus der Gesundheitslogistik werden auf einer Sonderfläche ihre Lösungen, Konzepte und Praxisansätze für eine stärker vernetzte Versorgung präsentieren. Die Sonderschau soll den fachlichen Austausch zwischen Einrichtungen, Industrie, Dienstleistern und weiteren Akteuren fördern und zeigen, wie Prozesse in ambulanten und sektorenübergreifenden Strukturen effizient gestaltet werden können.

Das Angebotsspektrum der Fachmesse umfasst unter anderem Logistik- und Supply-Chain-Lösungen, spezifische Logistikströme wie Arzneimittel-, Medizinprodukte-, AEMP-, OP-, Labor-, Wäsche- und Entsorgungslogistik, Automatisierung und Robotik, IT-Infrastruktur, Beratung sowie spezielle Lösungen für MVZ und Praxen.

Leipziger Messe, Tom Schulze
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